Manchmal überholt uns das Schicksal….

21. Januar 2018

Hier steht der Junge… und spielt seinen Song….

und hier steht er wieder… und sein Song ist wahr geworden: (versteht vielleicht nur ein Ü50)

Rührt Euch das auch zu Tränen?

zeitlos – der kleine Funken Ewigkeit

18. Januar 2018

zeitlos – der kleine Funke Ewigkeit

 

Zeitlos ist, wenn Du plötzlich nichts mehr hörst, fühlst oder siehst –

außer der Welle, die über Deinen Schatten läuft

während die Welt in Farbe taucht…

 

Zeitlos ist, wenn Du ganz mit der Botschaft fühlst,

die gerade Du erst hast ersonnen

und nun mit dem Brief Du selbst auf Reisen gehst

 

Zeitlos ist, wenn Du hinaufblickst,

des Windes Rauschen zu erhaschen

und stutzt: die Palme qualmt….

 

Zeitlos ist, wenn das Rad der Zeit

Dich einlädt einzusteigen

Und dafür regelwidrig stoppt….

 

Und dieses „zeitlos sein“

ist selbst nicht inaktiv

ist Katapult, ist Staunmaschine:

 

Auch wenn die Zeit nie rückwärts läuft

so kann sie doch mit: „Los!“ beginnen

„auf die Plätze fertig“ sinnen..

ganz Los-lauf-zeit

 

Auch wenn die Zeit nie grundlos läuft

so kann sie doch mit „Lust“ in uns unbemerkt entstehen

und als Eis auf meine Zunge zergehen

ganz Lustzeit eben

 

So ist es am Ende doch der Augenblick

der uns entflieht – der der Zeit entgeht

nur der Stuhl, der schaukelt noch….

ganz zeit ganz sinn los (l)eben

 

Nun zieh also selber los

erhasch den Augenblick

der Dich der Zeit entzieht;

pflücke ihn und tanz mit ihm,

danach vergrab ihn tief

unter der Zeituhr Deines Lebens

nah Deinem Herzen…

…als kleiner Funke Ewigkeit

 

DocWunderbar – Jan 2018

DocWunderbar.com mit den Bildern von CenasDreams.com

Sokrates und der Sinn des Lebens

3. Januar 2018

liebe Freunde,

Weiter geht es auch dieses Jahr mit meinem Video/Audio-Buch: “Mit der Philosophie auf der Suche nach dem Sinn Deines Lebens – Interviews mit Philosophen”.  Vielleicht wolltet Ihr schon immer mal wissen, warum Sokrates so eine wichtiger Schritt in der Philosophie ist… in diesem Video wird das erstaunlicherweise gut deutlich….

Alle anderen Videos findet Ihr hier:

Grüsse Doc

P.S. Für die kommenden Videos suche ich einen Klassenraum oder Seminarraum mit einer  klassischen Tafel. Vielleicht findet sich sogar eine Schulklasse, die sich für Diogenes und Aristippos, Epikur und Zenon (den Stoiker) interessiert? Dann mal melden: DocWunderbar@gmail.com

Mein Starthaus 2018

30. Dezember 2017

liebe Freunde,

die Stunden zählen herunter auf 2018….  und so sieht Euer Starthaus aus:  (ist das nicht großartig?!)

Es ist an der Zeit sich endlich mal den ganzen “Quark des Weltgeraunes” aus dem Kopf zu schlagen und sich genau zu überlegen, was man will… (und das beginnt erst einmal damit, sich genau zu überlegen, auf was man sich freut und darauf riesige Vorfreude zu entwickeln!)

Eines habe ich schon festgelegt: 2018 wird das Jahr des Drachen für mich! 

Meine Pläne dafür werden immer konkreter…. und damit wächst meine Vorfreude immer weiter…..

Wenn also der Startschuss fällt, stürze ich mich aus dem Starthaus ins Vergnügen!

Tut es mich gleich.. und es ergeben sich sicher wunderbare Motivationskollisionen… das wäre dann einfach cool!

Grüsse Doc

Keiner ist so verrückt…

25. Dezember 2017

dass es nicht noch einen gäbe, der ihn versteht….” (das stand mal auf einer Postkarte, die ich hatte)

Weihnachten zuhause sein (4. Advent-Heiligabend)

22. Dezember 2017

liebe Freunde,

Was steckt eigentlich wirklich hinter Weihnachten? Warum wurde Jesus geboren und warum sollte dieser Gedanke wirklich jeden Menschen freuen: Sogar die, die Weihnachten vielleicht alleine verbringen oder die dieses Jahr einen geliebten Menschen verloren haben?!

Nun, die Antwort ist sehr viel einfacher und zugleich tiefer gehend, als uns die Welt der Geschenke und der Weihnachtsmärkte zu vermitteln vermag. Testet es einfach einmal selbst:

Heute  (21.12.17) berichtete mir Cena, dass ein Freund aus Südfrankreich verstorben sei. Und ich antwortete spontan so, wie ich es mir nach dem Tod meiner Mutter erarbeitet und erkämpft hatte:  “Er hat ein neues Zuhause gefunden! – Freuen wir uns für ihn!” Und noch während ich das schrieb, wusste ich, dass ich das Herz von Weihnachten unmittelbar erfasst hatte:  Jesus Christus wurde geboren, um uns die Zuversicht zu vermitteln, dass jeder von uns, immer und überall und jederzeit ein Zuhause finden kann und finden wird.

Der Gedanke gehört übrigens zu dem Film und Buch “Gottes Werk und Teufels Beitrag”. Die Kinder des Waisenhauses sagen genau das abends vor dem Einschlafen, wenn einer aus dem Haus sie verlassen hat: ganz egal, ob er adoptiert wurde, gestorben ist oder einfach nur in die Welt hinaus gezogen ist.

Und so universal ist diese Weihnachtsbotschaft auch gemeint:  Wo auch immer Sie da draußen sind, egal was Sie gerade tun, getan haben, egal ob Sie glauben, versagt zu haben  oder sich Ihr Leben  anfühlt, als hätten Sie es verspielt… oder ob Sie gerade glücklich sind und erfolgreich… oder ob Sie in den Armen eines geliebten Menschen liegen oder sich an einen solchen Moment nur zurückdenken… Jeder von Ihnen darf die Zuversicht spüren, dass er seinem Zuhause nahe ist.

Vielleicht denken Sie auch einmal darüber nach, wo Sie sich ZUHAUSE fühlen. Und sagen dem Menschen, der zu Ihrem Zuhause gehört, dass er Ihnen genau deshalb wichtig ist. Denn ein Zuhause hängt nicht an Bedingungen, fühlt sich in einem Stall ebenso wohl wie unterm Sternenzelt… ein Zuhause interessiert sich nicht für Pflichtgefühle und Solls und Abers…. aber wenn man angekommen ist, sollte man nicht hineinpinkeln und nicht erwarten, dass für einen “getrommelt” wird. Zuhause wird man nicht bewundert (eine häufige falsche Erwartung).

Wenn Sie an Weihnachten zuhause sind, dann verharren Sie für einen langen Moment, und sind anwesend. Und wenn Sie an diesem Weihnachten nicht zuhause sind, dann finden Sie die Zuversicht in sich, dass Sie bald ein neues Zuhause finden werden oder die Vorfreude, bald wieder zuhause zu sein. Und machen mit dieser Zuversicht ein kleines Tänzchen. Dabei tanzen Sie in Gedanken mit den Menschen, mit denen Sie sich in der Vergangenheit zuhause gefühlt haben. Diese Zuversicht wird an Heiligabend jedes Jahr neu geboren.. in jedem von uns.

DIR wünsche ich schöne Weihnachten… zuhause oder in Zuversicht!

Doc

Der tanzende Elefant (noch eine Geschichte) (3.Advent)

17. Dezember 2017

Wenn Ihr eines Tages in ein Dorf kommt, in dem die Menschen häufig beim Laufen auch mal Hüpfen, dann wisst Ihr vielleicht nicht gleich wo Ihr seid. Aber wenn Ihr die folgende Geschichte gehört habt, dann wisst Ihr es!

Der tanzende Elefant

In einem Dorf lebte einmal ein Elefant.  Er war als kleiner Elefant dorthin gekommen. Doch eines Tages waren die Türen und Tore des Dorfes zu groß für den Elefanten geworden. Deshalb wohnte er jetzt in einem Haus mit undichtem Dach. Die Dorfbewohner fütterten ihn und brachten ihm Mais und Korn zum dreschen und sie ließen ihn das Brennholz zerkleinern.

Doch manchmal in der Nacht, wenn die Sterne durchs Dach glitzerten, wachte der Elefant auf. Dann wünschte er sich sehnlich, dass er wieder klein wäre. Er glaubte sich zu erinnern, dass er früher durch die Tore der Stadt geflitzt war und vor dem Dorf in einem Fluß gebadet, sich in einem Wald gekratzt und auf einer grünen Wiese geweidet hatte. Das wollte er so gerne wieder tun, doch die Lücken in dem alten Gemäuer waren viel zu klein. Doch dann schlief er wieder ein und wenn es hell wurde kamen die Dorfbewohner mit etwas Heu und einer Menge Arbeit.

So vergingen ein paar Jahre, bis eines Tages plötzlich die Erde zu beben begann. Alles ringsherum begann zu wackeln, und selbst am Boden unter den Füßen des Elefanten. Es vibrierte alles, sogar die Erde unter seinen Füßen,  und beinahe wäre er in seinem eigenen Haus hingefallen.  Draußen hörte er die Menschen schreien und in Panik kreischen. Da bekam der Elefant einen riesengroßen Schreck…. und dann hielt ihn nichts mehr: wie durch Pappe ging er durch die Mauern der Stadt, brach einfach durch, indem er seine mächtige Brust dagegen drückte…. und so flüchtete der Elefant schnurgerade aus dem Dorf und hinterließ eine Schneise der Verwüstung, bis er den nahen Wald erreichte und darin verschwand.

Für viele Menschen in dem Dorf wurde diese Schneise des Elefanten zur letzten Rettung. Denn über lange Jahre, waren die Häuser und Straßen durch die Stadt viel zu eng  und hoch gebaut worden, so dass, als das Erdbeben begann, mit den ersten fallenden Mauern schon die meisten Fluchtwege versperrt waren. Viele Dorfbewohner konnten sich nur durch die Fluchtschneise des Elefanten retten.

Als endlich die Erde sich wieder beruhigte, sammelten sich die überlebenden Dorfbewohner auf der Wiese vor den Trümmern des Dorfes am Fluss. Doch sie waren ängstlich, einige von ihnen suchten nach Überlebenden im Dorf, oder zündeten Feuer an, damit sie in der hereinbrechenden Nacht etwas zu wärmen hatten. Ängstlich und gedrückt waren die Menschen, denn zahlreiche Nachbeben ängstigten sie immer von Neuem. So wachten sie durch die Nacht, den kommenden Tag und kommende Nacht. Die Erde hatte sich endlich wieder beruhigt, aber die Menschen waren immer noch wie gelähmt.

Da trat der Elefant aus dem Wald und als er den Fluss sah und die Wiese, auf die er sich schon solange gefreut hatte, da trompetete er wild, stürzte sich ausgelassen in den Fluss, saugte Wasser mit seinem Rüssel und sprühte es dann übermütig wie ein Kind in alle Richtungen. Es sah aus, als führe er einen wilden Tanz auf. Immer wieder trompetete er fröhlich… und sprühte sich dabei einen großen Wasserstrahl über die großen Ohren und den Rücken……

Die Dorfbewohner starrten ihn an. Doch plötzlich steckte er die Kinder an und sie rannten zu dem Elefanten, um mit ihm zu tanzen. Und plötzlich brach ein Lächeln durch die Gesichter der Erwachsenen und alle standen auf und rannten ebenfalls dazu und ….. und in der kommenden Stunde tanzten alle, alberten alle, lachten alle im Dorf mit dem Elefanten…. jemand spielte eine Trommel, ein anderer stimmte eine Melodie auf einer Flöte an.

Und noch am gleichen Tag begannen die Dorfbewohner ihr Dorf wieder aufzubauen. Sie begannen Pläne zu machen und ein paar von ihnen fanden ein Netz in den Trümmern und gingen damit fischen.

Nur der Elefant kehrte nicht mehr ins Dorf zurück, obwohl man die Tore und Straßen diesmal groß und breit baute. Von nun an war der “tanzende Elefant” heilig für die Dorfbewohner.  Von ihm hatten sie gelernt, dass die Angst erst überwunden ist, wenn man wieder Freude im eigenen Leben zulässt. Und jeder der ihn sah, musste unwillkürlich lächeln… und oft genug sah man ihn unbekümmert herumtollen. Er war der Glücksbringer des Dorfes geworden. Und er genoß Narrenfreiheit.

Wenn Ihr eines Tages das Dorf des tanzenden Elefanten betretet, werdet Ihr sehr bald wissen wo ihr seid. Denn in keinem anderen Dorf auf der Welt, hüpfen die Menschen so viel, wenn sie irgendwo unterwegs sind. Und wenn man sie fragt: Warum hüpfst Du? Dann wird der Dorfbewohner antworten. “Zu Ehren des tanzenden Elefanten”.  Dann wisst Ihr, wo ihr seid. Einige sagen sogar, man käme automatisch in das Dorf des tanzenden Elefanten, wenn man beim Laufen immer mal wieder einen Schritt hüpft, statt läuft. Probiert es doch mal aus!

© DocWunderbar – Dez2017 (die Geschichte ist von mir – nicht “aus dem Internet” = ©)

Das entscheidet Weihnachten zu 80% (2. Advent)

8. Dezember 2017

Liebe Freunde,

am 1. Advent habe ich darüber geschrieben, dass alles mit einem Ort und einer Zeit beginnt, in der Ihr Euch konzentriert, etwas mit Liebe zu tun.. und eben nicht aus Liebe.  Heute möchte ich Euch das in Form einer Geschichte erweitern, die Ihr so ähnlich fast jeden Tag erzählt bekommt… aber eben nicht genau so:

Jeden Tag bekommen wir von der Werbung und all den Menschen, die auf Pflichten stehen, die Geschichte ein klein wenig anders erzählt:  Wir sollen nicht vergessen für den und den Geschenke zu kaufen, dem und dem zu Weihnachten zu schreiben,  in der Firma an der Weihnachtsfeier auch alle zu denken …und adrett auszusehen… alle dies unterstellt, dass es im Leben im Grunde immer noch ein bisschen Platz  und ein bisschen Zeit gibt,  so dass wir überall perfekt und nett und harmonisch sein könnten! 

Aber genau dies ist falsch und genau dies ist nicht der Sinn der Geschichte!

Der Sinn der Geschichte ist es, dass wir genau überlegen sollten, welche Bälle oder großen Steine wir zuerst in unser Leben holen.  Wenn wir hier nämlich die falschen wählen, passen die, die wir wollen, später nicht mehr rein!

Jeden Tag füllen wir das Glas neu auf.

Jeden Monat füllen wir das Glas unseres Lebens neu auf.

Jedes Jahr füllen wir das Glas unseres Lebens neu auf.

Und die großen Bälle, die wir (hoffentlich) zuerst rein tun, entscheiden über das Ergebnis zu 80%!

Was Sie also morgen zuerst in Ihren Tag tun, entscheidet über den Tag zu 80%!

Was Sie also in diesen Wochen zuerst in Ihr Glas tun, dass entscheidet, über den Dezember.. und damit Weihnachten zu 80%!

Und was Sie ab Januar täglich, wöchentlich, monatlich als erstes in Ihr Glas tun, dass entscheidet über Ihr Jahr 2018 zu 80%!

Und was Sie über mehrere Jahre zuerst in Ihr Glas (ihr Leben) tun, das entscheidet über Ihr Leben zu 80%!

Ich kenne so viele Leute, die jedes Jahr an Weihnachten scheitern. Und es immer genau dieser Mist:  Prüft selbst:

  • Oft steckt man als ersten großen Ball erst einmal Erwartungen an die Familienmitglieder in sein Monatsglas! Fast jeder Familienstreit an Weihnachten entsteht aus falschen Erwartungen!
  • Oft steckt man Geld in Geschenke, investiert viel Zeit in deren Suche und Verpackung, statt zu erkennen, dass das einzig wertvolle heutzutage “die Zeit, die man verschenkt” ist. In mit der Mühe der Geschenkesuche wachsen die Erwartungen. (und die Wahrscheinlichkeit enttäuscht zu werden)
  • Oft vergisst man über den Gedanken, unbedingt “die Freude der anderen” in sein Glas zu tun, zuerst einmal die eigene Freude ins Glas zu tun. Und dann ist plötzlich genau dafür im Weihnachtstrubel kein Platz mehr im Glas des eigenen Lebens. Lieben Sie es auch sooo “SCHRECKLICH” mit jemandem Weihnachten zu feiern, der sich nicht freuen kann? (kleines Geheimnis: Sie werden es mit keinem Aufwand schaffen..  das kann er nur selbst für sich tun!)

usw. …..

Fünf Tipps, was Sie zuerst ins Glas tun sollten, heute… und in  diesen Monat.. im Hinblick auf Weihnachten:

  1. Tun Sie jeden einzelnen Tag etwas mit Liebe, dass Ihnen selbst wahre Freude bereitet! (von Plätzchen backen bis Schneeballschlacht, in Ihrem Lieblingsbuch eine Seite lesen, oder ein Märchenbuch der Brüder Grimm oder Musik von Cat Stevens hören.. .und welche Musik auch immer sie bewundern… Nur für sich selbst. Legen Sie auf jeden Falll einen dicken fetten Stein (Ball) ins Glas, der sie auch mitten im Rollenspiel der abgedrehtesten Familienfeiern wärmt, lächeln macht und mit sich selbst verbindet. Auf diese Weise haben sie Weihnachten immer in Ihrem Herzen…. und niemand kann es ihnen wegnehmen. (Man kann immer einen Spaziergang machen… man kann immer sich mit einem Buch in eine Ecke setzen, man kann immer ein Märchen vorlesen oder einfach auf dem Klo “provokative Cartoons” ankleben…)
  2. Als zweiten großen Ball oder Stein sollten Sie immer Dankbarkeit ihn Ihr Glas tun. Denn auf Dankbarkeit wachsen alle guten Dinge des Lebens wie von allein: Man sieht zum Beispiel das Komische, und Verrückte, und das herrlich Bizzare und kommt ins Lachen und in die Leichtigkeit.
  3. Damit sind wir beim dritten Stein (oder Ball): Legen Sie Leichtigkeit in Ihr Glas. Auch wenn uns Radio, Fernsehen und Presse ununterbrochen mit Moral, Weltverbesserungsvorschlägen und Weltschmerz überhäufen…. so sind wir doch ziemlich kleine Lichtlein und sollten uns nicht so verdammt ernst nehmen. Möglicherweise fällt sogar die Erderwärmung aus, weil die Sonne die kommenden Jahre nicht so aktiv sprudelt und damit wärmt. Wer weiß das schon genau. Du könntest beispielsweise ja mal den C02 Ausstoß verringern, indem Du weniger vegan isst, damit Du nicht so viel furzen musst!….  Warum können Engel fliegen? Weil sie das Leben leben leicht nehmen!
  4. Und damit sind wir schon beim Humor. Wer nicht über sich selber lachen kann, den kann ich nicht ernst nehmen! Und das meine ich wirklich todernst. Sie fragen jetzt aber nicht etwa, ob man das lernen kann, oder? Natürlich! Schauen Sie jeden Tag solche wunderbare Sachen….https://youtu.be/EQ6bThyc11A
  5. Trotz allem ist jetzt noch genug Platz in Ihrem Lebensglas für die Menschen, die sie lieben und dasjenige an ihrem Job, das Sie lieben! Es lohnt sich aber mal genau aufzuschreiben und in eine klare Rangfolge zu bringen. Das sollten Sie unbedingt tun, denn wenn Sie Stress empfinden, dann ist das vor allem ein Anzeiger dafür, dass die Rangfolge der Wichtigkeit durcheinander geraten ist, oder eben ein paar wichtige Dinge nicht mehr ins Glas passen.  Wenn außerdem Dinge auf der Liste sind, die anfangen wie zum Beispiel:  “Ich darf nicht zulassen…..”, “Niemals wieder soll das passieren”, dann wissen Sie, dass Sie dringend Hilfe brauchen. Denn schon ein einziges davon füllt Ihr Lebensglas völlig aus.  Hier die Ultrakurzformel wo und wie sie Rat bekommen: (nicht ganz ernst gemeint)

So wird Weihnachten wunderbar (1. Advent)

3. Dezember 2017

Liebe Freunde,

gleich mehrere Freunde haben mich gefragt, wie sie Weihnachten, den Jahreswechsel und die ganze Adventszeit zu einem Erfolg für sich gestalten können. Natürlich sind ihre Formulierungen unterschiedlich…. der eine wünscht sich inneren Frieden, der andere ein Perspektive fürs Leben, der dritte ein Familienfest ohne Streit, der vierte möchte das Gefühl seiner Kindheit zurück……

Ich habe mich deshalb entschlossen eine kleine Serie daraus zu machen  – an den vier Adventsonntagen und an Silvester. Vielleicht habt Ihr Vergnügen und Inspiration daran…..

Der erste Advent ist da.  Ein Lichtlein brennt jetzt. Auch in Eurem Herzen? Fühlt Ihr die Vorfreude? Habt Ihr einen Schuh rausgestellt? Habt Ihr einen Adventskranz und habt heute die er erste Kerze angezündet?

Nur auf die erste Frage kann ich mit Ja antworten. Aber das ist die einzige Frage, die zählt.

Heute bin ich mit Liebe Ski gefahren: Mit ungeheurer Dankbarkeit habe ich Sonne, Schnee und den unglaublichen Pulverschnee als ein Geschenk entgegen genommen. Ich habe mich bedankt, in dem ich genussvoll, mal den Schnee stauben ließ, mal über das Quietschen der Ski im Pulverschnee grinste oder mal ein Stück auf den Pass kletterte, um die Zauberwelt entgegen zu nehmen mit meinem ganzen Dasein.

In meiner Liebe war aber auch mein Papa präsent. Ich glaubte ihn – der schon der nächsten Welt ist -  jauchzen zu hören. Ich armte seinen Lieblingsskischwung nach und ich stoppte auf seine unnachahmliche Weise… Stock aufstellen. Handschuhe ausziehen… die Welt in sich aufsaugen … Und wenn ich es dann wieder auf meine Weise tat, war er da und betrachtete mich, so wie er mich immer betrachtete, wenn wir zwei Ski fuhren.  Er war bei mir, so wie kein Adventskranz mich mit ihm hätte verknüpfen können. Er hat gelacht, als ich wieder an unserem alten Geheimparkplatz bei der Polizei geparkt habe. Er hat völlig baff, dass “das Schlager” jetzt gelb ist und einen neuen Namen hat. Keine Adventskranz kann mich mit meinem verstorbene Vater verbinden, keine Warenwelt kann das: Nur etwas mit Liebe zu tun… das kann das!

Am Tag zu vor war Onkel Horst gewesen, der mich begleitete am ersten Skitag dieser Saison. Ich habe mir nach 20 Jahren Pause, genau die Ski gekauft, die er sich gekauft hatte: Kurzski für alle Bedingungen. Erst ist schon mehr als 20 Jahre tot. Aber es geht in diesen Tagen wenig ohne ihn. Er hat im Alter die Dinge vereinfacht: Wenn mir die Eleganz beim Schwung fehlt, dann helfe ich mir mit einem “coolen” Schneepflug aus der ersten Skischulklasse aus der Patsche helfe..  Ob ich wohl in ein paar Jahren auch mit der Zipfelmütze unterwegs bin und immer tapfer “irgendwie runterkomme” und mich dabei kaputt lache, wenn ich mal ein kleines Tännchen als Bremse benutzen muss?  Sicherlich!… kein Problem… die Welt ist ohnehin närrisch geworden….

Ja, vielleicht solltet Ihr in dieser 1. Adventswoche mal wieder Menschen in Euer Leben lassen, für die Ihr sonst glaubt keine Zeit zu haben. Und Euch ihre Strategien zu eigen machen, sich glücklich und zufrieden zu machen. Dafür müsst Ihr aber vor allem eines tun: Etwas mit (nicht: aus) Liebe tun.

Vielleicht geht Ihr mit Liebe und einem geliebten Menschen einen Adventskranz kaufen, so wie ich mit Papa Ski fahren ging.

Vielleicht geht aber Ihr aber auch ein besonders geliebtes Buch lesen:  Ich habe in meinem Leben etwa 5 Bücher gefunden:  die machen mich so lebendig und “brennend” als hätte ich gerade ein “hot chilly” gegessen. Zwei davon habe ich noch nicht einmal zu Ende gelesen, denn ich komme immer nur ein paar Seiten weit und dann tanze ich, um es aushalten zu können und  zugleich ist es mir so kostbar, dass ich es mir bald für “später” aushebe…. (soll ich eine Liste solcher Bücher für Euch erstellen?).

Oder ihr macht es wie der Labrador, der einfach zu der netten Dame von Nebenan ging, weil er da mal in Ruhe für zwei Stunden schlafen konnte… und seinem schrecklich hektischen und lauten Zuhause zu entkommen.

Wer ohne einen Ort/eine Zeit/ ein Tun ist, das ihm Frieden und Ankommen ermöglicht, der ist der Ärmste Mensch der vorstellbar ist. Die erste Botschaft des Advent ist:  Suche diesen RaumZeit oder erschaffe ihn Dir.  Und wenn Du jetzt glaubst, dass Du keinen solchen Ort hast, dann beschummelst Du Dich selbst.  Zumindest kannst Du Dir  ein Bahn Ticket kaufen und den Doc besuchen. Der hilft Dir, Dir diesen Raum und Ort in Dir wieder zu finden. (Mail mit Vorwarnung und zum Sichersein, dass ich da da bin schicken:  docwunderbar@gmail.com)

Es ist die erste und wichtigste RaumZeit, die man in seinem Leben finden und leben muss, ganz egal ob man das Gefühl von Weihnachten wiederfinden oder ein neues Leben beginnen will.  Es ist der Basis-Stein. Wer ihn jederzeit zu betreten vermag, und dies auch für wichtig genug hält, bei dem wird das erste Licht auf dem Adventskranz leuchten.

Schönen 1. Advent…

Doc

Advent, Advent…. Winter-Wunderland

1. Dezember 2017

Liebe Freunde,

heute entdeckte ich einen ungewöhnlichen Adventskranz… mitten auf dem Schluchsee!

hier ist auch schon der Winter eingekehrt, wie der Blick von meiner Terrasse zeigt:

natürlich gibt es auch Sonne….

und dann fuhr ich auf dem Feldberg und fand ein paar unglaubliche Bäume… dieser sah gar so aus, , als wären er im Schneerausch:

 

Grüsse Doc